Mit der Belegung dieses Parameters kann das Password-Programm festgelegt werden, mit dem der User im Unix-System sein Password verändern kann. Der Parameter akzeptiert das User-Makro %u. Dieses Makro wird zum User-Namen des Clients, der einen Password-Dienst nachfragt, expandiert. Wird der User-Name nicht als Account auf der Unix-Maschine gefunden, so wird der Programmaufruf (für das Betriebssystem-Linux ist das beispielsweise das Programm passwd) nicht gestartet.
Das Password-Programm auf der Unix-Seite erwartet auf manchen
Plattformen eine bestimmte Konstruktion und Zusammensetzung eines
Passwords, so können beispielsweise eine Minimallänge, Sonderzeichen
oder Groß-/Kleinschreibung verlangt werden. Das kann für manche
Windows-Clients ein Problem darstellen, so verwandelt Windows for Workgroups das Password
des Clients (Windows for Workgroups) vor dem Senden immer in eine Schreibweise, die
nur Großbuchstaben enthält. Man sollte sich das Beispiel auf
Seite ansehen, wenn man diesen Parameter nutzen
will.
Wenn der unix password sync-Parameter mit dem Wert true belegt ist, so wird das Programm (passwd beispielsweise) als root aufgerufen, bevor das SMB-Password in der Datei smbpasswd geändert wird. Wenn der passwd-Aufruf fehlschlägt, so wird der Daemon smbd das SMB-Password ebenfalls nicht ändern.
Wenn der Parameter mit einem Programmnamen belegt wird, so muss der komplette Pfadname für alle übergebenen Programmnamen angegeben werden, da die Umgebungsvariablen nicht analysiert werden können.
Voreinstellung:
passwd program = /bin/passwd
Beispiel:
passwd program = /sbin/passwd